Cradle to Cradle e.V. – Über gute Projekte und gute Produkte

Unter dem Motto „Haltung haben – Kampagne kriegen“ hatten wir im April soziale Initiativen und Hilfsorganisationen aufgerufen, uns von ihrer Arbeit zu überzeugen. Der Sieger sollte eine Gratiskampagne gewinnen – das Onlineforum gewaltlos.de (eine Initiative zur Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind) machte das Rennen.

Als Agentur mit Haltung wollen wir auch die vielen guten Projekte unterstützen, die nicht das Rennen gemacht haben. Zu diesen guten Projekten gehört auch der Verein Cradle to Cradle. Cradle to Cradle, übersetzt „Von der Wiege zur Wiege“, steht für einen völlig anderen Umgang mit Ressourcen und Stoffströmen in Produkten. Die Cradle to Cradle Denkschule steht für eine bestimmte Art und Perspektive, um Lösungen für heutige Probleme zu entwickeln.

In der vergangenen Woche, haben wir gemeinsam mit Vorwärts.de Cradle to Cradle besucht und mit den beiden Geschäftsführern Nora Griefhahn und Tim Janßen ein Interview geführt.

„Wir treten ein für eine Welt, in der alles als Nährstoff begriffen werden kann, wo jeder „Fußabdruck“, jedes Handeln des Menschen etwas Positives bewirkt. In dieser Welt gilt es nicht, das menschliche Handeln per se als schädlich anzusehen. Wir wollen keine Produkte, die nur „weniger schlecht“ sind“, erklären Nora und Tim.

Zahlreiche Institutionen sind schon Teil der Cradle to Cradle Welt. Der Verein arbeitet eng mit einigen Organisationen zusammen, um im Dialog zu bleiben und um unsere gemeinsamen Ziele zu verfolgen.

Bald gibt´s mehr über Cradle to Cradle auf Vorwaerts.de

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Vorwärts-Redakteur Kai Döring (links) und Tim Janßen von Cradle to Cradle e.V. im angeregten Gespräch.

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Tim Janßen (links) und Nora Griefhahn (rechts) sind die Geschäftsführer von Cradle to Cradle e.V.

Sommerfeeling auf dem Hoffest der SPD-Fraktion

Es ist jedes Jahr ein Highlight im politischen Kalender: das Hoffest der SPD-Fraktion. Vor allem aber ist es ein Dankeschön an die zahlreichen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fraktion sowie der SPD-Bundestagsabgeordneten. 

Auch in diesem Jahr hat Network Media die traditionelle Veranstaltung, in Zusammenarbeit mit der Fraktion, organisiert. Insgesamt rund 2000 Gäste begrüßte der Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann am 4. Juli im und rund um das Haus der Kulturen der Welt im Tiergarten.

Die Belegschaft des Restaurants Auster servierte Gegrilltes, die Berliner Partyband „Right Now“ spielte Tanzmusik, auf der Dachterrasse der „Auster“ sangen die vorwärts-Liederfreunde. Überall waren angeregte Gespräche und Gelächter zu hören – so soll es sein.

Bis in die Nacht hinein wurde ausgelassen gefeiert. Ein gelungenes Fest also. Wir danken allen Gästen sowie Sponsoren und Helferinnen und Helfern und freuen uns auf das nächste Mal!

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SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach, der SPD-Fraktionsvorsitzende Thomas Oppermann und der CDU-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder. Foto: Ines Meier

 

 

 

 

 

Drei Fragen an Nicole Hölscher

Nicole Hölscher ist geschäftsführende Gesellschafterin der Werbeagentur Kreativ Konzept. Seit über 20 Jahren ist sie in der Werbebranche. Durch ihre breit gefächerte Expertise in der Agenturarbeit kennt sie sowohl die Agentursicht als auch die Kundenseite. Die Agentur Kreativ Konzept kann Markenentwicklung. NWMD kann kommunale Kommunikation. Das passt zusammen. Unsere 3 Fragen stellen wir dieses Mal der geschäftsführenden Gesellschafterin von Kreativ Konzept Nicole Hölscher.

Was hat Sie letzte Woche aufgeregt?

Was einen stört, sind der ständige Zeitdruck und die vielen Staus auf dem Weg zu Kunden. Es kostet Zeit, ist aber leider nicht zu vermeiden. Die Hektik nimmt aus meiner Sicht zu. Kurze Planungsphasen lassen wenig Zeit ein Angebot zu entwickeln. Der Druck bei den Kunden wirkt sich natürlich auch auf die Agenturseite aus. Gottseidank haben wir ein Team, dass dies professionell begleitet.

Worüber haben Sie sich letzte Woche gefreut?

Über die Einladung zu einer Pitch-Präsentation für eine Cross-Media-Kampagne. Wir haben damit wieder eine wichtige Hürde der Ausschreibung genommen und sind unter den letzten 3 Agenturen. Noch mehr würde es mich natürlich freuen, wenn wir Mitte Juni dann den Pitch gewonnen haben.

Gut ist es natürlich, dass wir zur Zeit eine gute Auftragslage mit interessanten, langfristigen Projekten haben. Da kann ich auf unser Team setzen, die dies betreuen und immer wieder neue interessante Ideen und Kreationen entwickeln. Nachdem wir vor 18 Monaten begonnen haben, die Agentur neu zu strukturieren, merken wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Wir haben mit verschiedenen Neukunden langfristige Vereinbarungen treffen können, nachdem wir uns in diversen Pitches durchgesetzt haben. Ein Schwerpunkt liegt dabei bei crossmedialen Kampagnen, bei denen wir unsere unterschiedlichen Kompetenzen gut in Szene setzen können. Gerade auch unsere Erfahrung im Bereich TV-Werbung/Bewegtbilder hat uns neue Optionen geschaffen.

Um noch besser zu werden, suchen wir die Kooperationen mit anderen Agenturen. Zwei spannende Workshops mit NWMD haben uns allen neue Ideen und Perspektiven eröffnet. So ergänzen wir uns und können als mittelständige Agenturen im Wettbewerb flexibel und mit hoher Qualität auch bei Spezialthemen punkten. Diese Entwicklung ist aus meiner Sicht ein wichtiger Garant für den Erfolg auch in der Zukunft.
 

Auf welchen Link sollte man unbedingt klicken?

Es gibt so viele Links…! Zur Entspannung: alles, was mit interessanten Rezepten zu tun hat. Ich warte noch auf den Link, der die besten Links zusammenfasst. In der Agentur tauschen wir uns daher gegenseitig aus und informieren die Teampartner über interessante Hinweise. Interne Workshops vertiefen dies.

 

 

NWMD zu Besuch beim „Georgischen Traum“

NWMD-Mitarbeiter erkläutert Diagramm

Mitarbeiter Philipp Zettel während des Workshop

Bei einem Seminar im georgischen Tiflis hat unser Mitarbeiter Philipp Zettel sein Wissen zu politischen Kampagnen weitergegeben und dabei selbst einiges über Georgien gelernt.

„Georgischer Traum“ klingt wie ein Kapitel aus einem kaukasischen Märchenbuch. Tatsächlich heißt so ein Zusammenschluss von Parteien in Georgien. Er will in dem Land, das im Volksmund oft „Balkon Europas“ genannt wird und im Herbst neu wählt, seine Parlamentsmehrheit behaupten – und so dazu beitragen, die Demokratie in Georgien zu festigen.

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung hat NWMD einen Workshop dazu veranstaltet, wie politische Kampagnen in Deutschland funktionieren. Welche Instrumente können politische Organisationen dafür nutzen? Wie können sie wichtige Partner in der Zivilgesellschaft gewinnen? Auf Fragen wie diese haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die passenden Antworten gesucht.

Kursteilnehmer bei der Arbeit

Die Workshop-Teilnehmer des Georgischen Traums in Tiflis

Der Seminarort war die georgische Hauptstadt Tiflis. Bei Gesprächen mit unterschiedlichen politischen Verantwortlichen hat unser Mitarbeiter Philipp Zettel wichtige Eindrücke über Land, Leute und Politik in Georgien gewonnen. Sie konnte er direkt in das Seminar einbinden.

 

 

 

 

Gratis-Kampagne für gewaltlos

Wir verschenken eine Kampagne! And the winner is…

 

Gute Projekte verdienen gute Öffentlichkeitsarbeit – deshalb schenken wir einer sozialen Initiative eine Kampagne. Zahlreiche Organisationen haben sich bei uns beworben, jetzt  haben wir uns für ein Projekt entschieden.

Wie schön das doch wäre, wenn jeder die öffentliche Aufmerksamkeit bekäme, die er verdient. Ist aber nicht so. Oft stehen die größten Schwätzer im Rampenlicht, während sich wirklich bedeutende Dinge abseits der breiten Öffentlichkeit abspielen. Als Agentur mit Haltung wollen wir helfen, das zu ändern. Unter dem Motto „Haltung haben – Kampagne kriegen“ haben wir deshalb im April soziale Initiativen und Hilfsorganisationen aufgerufen, uns von ihrer Arbeit zu überzeugen – damit wir eine von ihnen unterstützen können, bekannter zu werden.

Was wir seitdem gelernt haben:  Es wird ziemlich viel Gutes getan da draußen. Über 20 Bewerbungen haben uns erreicht, jetzt steht der Gewinner fest: die Website gewaltlos.de, eine Initiative zur Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind.

gewaltlos - gewaltlos.de

gewaltlos.de – Ein Chat für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind.

Was sie macht? Mädchen und Frauen, die Gewalt jeglicher Art erfahren haben (psychisch oder physisch, sexuelle Gewalt, Stalking, Mobbing etc.), erhalten bei gewaltlos.de seit elf Jahren Beratung und Unterstützung – und zwar online. In einem öffentlichen Chat können sie rund um die Uhr anonym und kostenlos ihre Erlebnisse teilen, oder – zu festen Zeiten – mit Beraterinnen der Seite im geschützten Einzelchat Kontakt aufnehmen. Bei Bedarf übrigens auch in englischer oder türkischer Sprache. Zusätzlich können sich Betroffene in einem Forum austauschen.

Jährlich nehmen 2400 bis 2500 Mädchen und Frauen dieses Angebot wahr, knapp 27.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnete die Website nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr.

Wer dahintersteckt? gewaltlos.de ist ein bundesweites Gemeinschaftsprojekt von zahlreichen Ortsvereinen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), die sich in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Die Seite befindet sich aktuell unter der Trägerschaft des SkF Köln e.V..

Der vierköpfige Vorstand der Initiative besteht zur Hälfte aus Ehrenamtlichen, in der Beratung arbeiten vier hauptamtliche und 14 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zusammen. Die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen sitzen dabei in Köln, die anderen sind bundesweit verteilt.

Warum wir uns für gewaltlos.de entschieden haben? Fast jede zweite Frau in Deutschland ab 16 Jahren (etwa 40 Prozent) ist von Gewalt betroffen – doch nur ein Bruchteil von ihnen geht zur Polizei oder sucht sich Unterstützung bei Beratungsstellen. Das heißt umgekehrt: Die meisten Mädchen und Frauen wissen nicht, an wen sie sich wenden können, oder sie haben kein Vertrauen zu den ihnen bekannten Einrichtungen. Oftmals herrscht bei den Opfern wie auch beim Umfeld zudem die Auffassung vor: Das ist doch eine „private Angelegenheit“, darüber spricht man nicht. Die Folge: Die Betroffenen leiden still vor sich hin.

Allein das zeigt, wie wichtig es ist, Initiativen wie gewaltlos.de stärker publik zu machen. Sie ermöglicht Betroffenen, die Ohnmacht zu überwinden und die passive Opferrolle zu verlassen. Als reines Online-Angebot erreicht gewaltlos.de diejenigen, die sich nicht trauen, eine Beratungsstelle aufzusuchen oder zum Hörer zu greifen. Nach Angaben der Initiative ist der Chat in dieser Form in der Beratungslandschaft bundesweit einmalig.

Deshalb glauben wir, dass unsere Zeit und unser Können hier im Rahmen der Gratiskampagne sinnvoll investiert sind – zumal die finanziellen Mittel der Initiative, wie so oft bei sozialen Projekten, äußerst knapp sind.

Wie es jetzt weitergeht? Wir klären mit den Verantwortlichen von gewaltlos.de, wie wir ihnen beim Helfen helfen können. In einem Auftakt-Workshop besprechen wir ganz konkret, was und wen sie mit der Kampagne erreichen wollen. Und überlegen uns dann dafür die richtige Strategie. Ob das bedeutet, dass wir Texte schreiben, Plakate oder Logos entwerfen, den Online-Auftritt gemeinsam aufhübschen oder etwas ganz anderes,  wird sich herausstellen. Wir sind selbst gespannt!

Logowand der Sponsoren des 25. Deutschen Sparkassentags

Der Sparkassentag 2016 – NWMD hat den Ausstellerbereich organisiert

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hatte eingeladen – und alle sind zum „größten Branchentreffen der Finanzwirtschaft in Europa“, dem 25. Deutschen Sparkassentag, gekommen: u. a. Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissar Günther Oettinger, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und 2.500 Vorstände aus den Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe. Mittendrin: Network Media. Zum ersten Mal hat beim Sparkassentag eine externe Agentur (wir) die Ausstellerakquise sowie die Konzeption, Umsetzung und Betreuung der Ausstellerflächen (inklusive Standbau) übernommen. Das Ergebnis: fast 30 Aussteller und ein komplett ausgebuchter Kongress. Der Kunde und die Aussteller waren zufrieden, dann sind wir es auch. Dazu haben wir noch das Azubi-Camp des Sparkassentages mit Printmaterialien versorgt: vom Plakat bis zum fein gebundenen Azubi-Camp-Tagebuch. Damit die Talente der Sparkassen anständig arbeiten konnten. Wir freuen uns auf den nächsten Sparkassentag – leider erst 2019.

Gratis-Kampagne für gewaltlos

Dem Gaul ins Maul schauen – unsere kostenlose Kampagne

Wir verschenken eine Kampagne. Was das heißt?

Ihr kennt das Sprichwort: Einem geschenkten Gaul… Wir lassen Euch trotzdem ins Maul schauen. Was erwartet Euch, wenn Ihr die kostenlose Kampagne geschenkt bekommt?

Wir müssen reden!

Zum Auftakt machen wir einen Workshop mit Euch, der ca. einen halben Tag dauert. Wir hören Euch zu und stellen Fragen, damit wir wissen, welche Ziele Ihr verfolgt. „Mehr Aufmerksamkeit“ ist klar. Aber wir wollen konkret werden: 1.000 Website-Besuche pro Tag? 50 Neu-Registrierungen für den Newsletter? 20 Neumitgliedschaften im Monat? Gemeinsam finden wir heraus, was Ihr wollt.

Strategie

Eine Kampagne braucht eine Strategie. Gemeinsam müssen wir Fragen beantworten: Wer ist die Zielgruppe? Und wo und wie erreichen wir sie? Danach richtet sich die Tonalität der Kampagne: Wie sprechen wir wen an? Eine gute Kampagne umfasst Elemente, die mit dem „Produkt“ – also Eurem Anliegen – verbunden werden können. Denn wer weiß nicht, wofür eine lila Kuh steht? Bei unserer Wahlkampagne für Martin Dulig, den Spitzenkandidaten der SPD bei den Landtagswahlen in Sachsen 2014, war das z.B. sein Küchentisch.

Der Küchentisch von Martin Dulig

 

Eure gute Seele sieht man nicht

Es ist zum Heulen. Ihr engagiert Euch ehrenamtlich für die gute Sache und trotzdem reden alle nur über die stylische Werbung für irgendwelche neuen Sneaker. Weil es eben doch nicht so ist, dass nur die inneren Werte zählen, helfen wir Euch, Eurem Anliegen ein attraktives Auftreten zu verschaffen. Durch ein Logo mit Wiedererkennungswert, zum Beispiel. Dafür haben wir schon bei der Kampagne „Bayern Barrierefrei“ gesorgt.

Das Logo war auf der Website, jedem Flyer und bei allen Veranstaltungen zu sehen. Das hat dafür gesorgt, dass jeder es schnell zuordnen konnte.

Material Bayern Barrierfrei Kampagne

Es gibt keinen QR-Code!

Darüber verhandeln wir auch nicht. Aber natürlich ist es wichtig, dass Flyer, Plakate u.ä. gut auf die Website, die Facebook-Page usw. abgestimmt sind. Crossmedialität nennen das manche. Bei unserer Kampagne für die SPD Baden-Württemberg haben wir darauf viel Wert gelegt.

Dazu gehört natürlich auch, dass der Online-Auftritt gut aussieht und benutzerfreundlich ist. Nicht nur bei der neuen Website für Nils Schmid haben wir darauf geachtet.

Worauf wartet Ihr noch?

Damit es losgehen kann, fehlt jetzt nur noch Eure Bewerbung. Also los!

Twittern, aber wozu eigentlich?

Gestern fand der dritte NWMD Social Media Lunch statt, diesmal zum Thema Twitter. Katja Schneider, bei NWMD für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig, und Henning Flaskamp, Projektmanager für Online-Kommunikation, diskutierten mit 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmern über Vor- und Nachteile des Nachrichtendienstes. Drei wesentliche Erkenntnisse des Lunchs:

  1. Zeit für Twitter

Bei Twitter gewinnt, wer sich schnell und prägnant zu aktuellen Themen äußert. Lange Freigabeprozesse sind ein Hindernis. Und auch wenn’s einfach aussieht: Gute Kommunikation bei Twitter wird nicht „nebenbei“ gemacht. In diesem Sinne: Entweder ausreichend Kapazitäten dafür einplanen oder Unterstützung von außen holen. 

  1. Persönlichkeit zeigen

Wer als Einzelperson twittert, sollte das im Idealfall selbst tun. Und sich mit allen Facetten zeigen. Politiker müssen nicht ausschließlich zu Gesetzesvorhaben und Parlamentsdebatten twittern. Sie können auch zeigen, dass ihr Herz für Fußball schlägt oder, dass sie den einen oder anderen Musiktipp haben.

  1. Multiplikatioren erreichen

Twitter ist – anders als Facebook – nicht in allen Zielgruppen gleichermaßen weit verbreitet. Die breite Öffentlichkeit konnte Twitter hierzulande noch nicht für sich begeistern. Dafür tummeln sich beim Nachrichtendienst die Netz-Community, Journalistinnen und Journalisten und der politische Betrieb. So ist Twitter kein Massenmedium, eignet sich aber dafür, schnell mit Multiplikatoren zu kommunizieren.

Wer über unsere Social Media Lunches und andere Aktivitäten von NWMD auf dem Laufenden sein will, abonniert am besten unseren Newsletter. Noch schneller erfährt man alles, wenn man unsere Facebook-Page liked.

Haltung haben – Kampagne kriegen.

Ihr tut Gutes, aber keiner redet darüber? Wir schenken Euch eine Kampagne. Bewerben können sich alle sozialen Projekte, gemeinnützigen Initiativen, Hilfsorganisationen, kurz: alle, die Gutes tun.

Warum verschenken wir eine Kampagne? Die Network Media GmbH (NWMD) ist eine Agentur, die sich auf politische Kommunikation spezialisiert hat. Und wir sind eine Agentur mit Haltung. Als Tochter des Berliner vorwärts Verlages schlägt unser Herz links. Wir wollen ein Projekt unterstützen, das sich für andere engagiert. Wir wollen Euch beim Helfen helfen.

Wie könnt Ihr die Kampagne kriegen? Ihr füllt die Bewerbungsunterlagen aus und schickt sie bis zum 06. Mai an kampagne[at]nwmd.de. Wir wählen dann bis zum 19. Mai aus, wer die Kampagne bekommt.

Was für eine Kampagne bekommt Ihr? Die kurze Antwort: eine, die Eure Botschaft bekannt macht, die Öffentlichkeit schafft. Wie genau sie aussieht, hängt stark von Eurem Anliegen ab. Deshalb entwickeln wir sie gemeinsam.

Welchen Umfang hat die Kampagne? Die Kampagne hat einen Umfang von 15 Manntagen. Der Gegenwert ist nicht in bar auszahlbar. Ihr bekommt von uns Agenturleistung. Dazu gehört auf jeden Fall eine Strategie: Wie macht Ihr Euer Anliegen bekannt? Der Rest ist variabel – braucht Ihr Unterstützung in den sozialen Netzwerken oder gute Texte? Eine Corporate Identity oder eine Plakatkampagne? Wir legen mit Euch gemeinsam fest, was Ihr braucht, um Euer Ziel zu erreichen.

Achtung: Wir sind eine Agentur, keine Druckerei, kein Werbemittelausstatter o.ä. Das heißt Druckkosten und Kosten für andere Materialien sind nicht Teil der geschenkten Kampagne.

Wer kann sich bewerben? Im Prinzip jede und jeder, die oder der Gutes tut. Doch nicht das Los entscheidet, sondern wir wählen eine Gewinnerin bzw. einen Gewinner aus. Und unsere Haltung ist klar: Wir wollen ein soziales Projekt unterstützen. Eines, das Menschen hilft, das sich gesellschaftspolitisch engagiert. Politische Parteien und politische Stiftungen können sich nicht bewerben.

Und eines ist klar: Mit Ausgrenzung und rechtem Gedankengut wollen wir nichts zu tun haben.

Müssen wir aus Berlin sein? Nein. Die Network Media GmbH sitzt in Berlin und Treffen sind einfacher, wenn Ihr auch in der Stadt seid. Auch weil Reisekosten nicht Teil der geschenkten Kampagne sind. Aber: Auch wenn Ihr nicht aus Berlin seid, finden wir eine Möglichkeit, uns mit Euch auszutauschen. Telefonate, Skype-Meetings, Mails und mehr – die moderne Kommunikation macht’s möglich. Es ist also egal wo Ihr Gutes tut, bewerbt Euch!

Was steht im Kleingedruckten? Die Network Media GmbH entscheidet, wer die Kampagne geschenkt bekommt. Der Wert der Kampagne ist nicht in bar auszahlbar. Im Umfang der Kampagne sind keine Kosten für die Produkte und Dienstleistungen Dritter enthalten, also z.B. keine Druck-, Reise- oder Werbemittelkosten.

Ihr findet unsere Aktion gut?

Dann teilt sie auf Facebook – wir wollen viele erreichen!

Ein fauler Apfel?

Agenturen sind Profis darin, das Image ihrer Kunden zu verbessern. Die Frage ist, warum sie das für sich selbst nicht leisten können? Das Magazin Horizont hat eine Debatte darüber initiiert, warum Agenturen als schlechte Arbeitgeber gelten.

Wir denken: Es liegt am Produkt. Jede Agentur muss sich mit den Produkten, die ihre Kunden anbieten, vertraut machen. Sie muss die Vorzüge der Gebrauchsgüter oder Dienstleistungen ebenso identifizieren wie ihre Zielgruppe. Ist sie dabei erfolgreich, macht sie das für Kunden attraktiv. Doch der Weg zum guten Ergebnis ist für diejenigen, die daran beteiligt sind, oft steinig –  lange Arbeitstage, wenig Freizeit. Die Branche kämpft mit dem schlechten Ruf, für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zunehmend unattraktiv zu sein. Ein Nachteil wenn es darum geht, die besten Köpfe in die Branche zu holen.

Für viele junge Absolventinnen und Absolventen ist der Agenturjob nur noch ein Sprungbrett zum „richtigen Job“. Dazu trägt auch bei, dass viele Geschäftsführer in der Branche nur dürftig verstecken, dass Familiengründungen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eigentlich nicht in ihr Geschäftsmodell passen. Die Fluktuation im Agenturgeschäft ist hoch. Das kann man zum Teil des Geschäfts erklären und sich damit abfinden. Dann muss man sich aber nicht um ein besseres Image bemühen – oder sich gar über das schlechte wundern. Denn faule Äpfel werden auch kandiert nicht schmecken, egal wie gut man das Handwerk der Werbung beherrscht.

Was tun? Es ist an der Zeit, Geschäftsmodelle zu entwickeln, bei denen sich gute Arbeitsbedingungen und gute Leistungen für die Kundinnen und Kunden nicht ausschließen. Wie das geht? Die Network Media GmbH (NWMD) setzt seit kurzer Zeit auf einen Tarifvertrag. Uns ist keine andere Agentur bekannt, die das von sich behaupten kann. Wir haben eine 35-Stunden-Woche und es ist möglich, auch mal von zu Hause aus zu arbeiten oder das Kind mit in die Agentur zu bringen. Das ist wichtig in einer Agentur, in der auf 21 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 18 kleine Kinder kommen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei uns Alltag.

Doch wie lassen sich derartige Arbeitsbedingungen mit Projektarbeit vereinbaren und mit dem Anspruch, die besten Ergebnisse für unsere Kunden zu erzielen? Dazu gehören eine langfristige Personalplanung, verlässliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die eigenverantwortlich arbeiten und zugleich ein eingespieltes Team sind.

Einen solchen Zustand erreicht man nur, wenn man diesem Team Wertschätzung entgegen bringt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Perspektiven bietet, das Berufliche mit dem Privaten zu vereinbaren. Unser Geschäftsmodell beruht darauf, dass wir in der Umsetzung zwar eine Full-Service-Agentur, im Bereich der strategischen Beratung jedoch stark auf politische und kommunale Kommunikation spezialisiert sind. Um mit den besten Spezialisten in diesem Feld arbeiten zu können, müssen wir ein attraktiver Arbeitgeber sein.

Denn für uns ist klar: Unsere Branche braucht die besten Köpfe. Deshalb dürfen wir nicht davon ausgehen, dass sich Dinge von selbst regeln. Wir müssen handeln!

Nicole Stelzner und Hans-Gerd Conrad

Von Nicole Stelzner und Dr. Hans-Gerd Conrad, Geschäftsführung NWMD.