Pressemitteilung: Parlamentarisches Frühstück mit gewaltlos.de

 Beratungsportal gewaltlos.de
Bundestagsabgeordnete fordert: „Politik muss Onlineberatungen besser unterstützen“

Online-Beratungen können ein echter Rettungsanker für Opfer von Gewalt sein. Bei einem parteiübergreifendem Parlamentarischen Frühstück mit der Initiative gewaltlos.de machte Familienausschuss-Mitglied Christina Schwarzer klar: Es braucht mehr solcher Angebote.

Menschen, die Gewalt erfahren, trauen sich oft nicht, sich anderen mitzuteilen und Hilfe zu suchen. Auf dem Online-Portal gewaltlos.de (http://www.gewaltlos.de/) können sie das tun – anonym und kostenlos.  „Viele Frauen und Mädchen wollen reden und suchen Beratung im Netz. Die Politik muss diese Beratungsformen deshalb noch besser unterstützen“, forderte die Bundestagsabgeordnete Christina Schwarzer  am Donnerstag bei einem parteiübergreifendem Parlamentarischen Frühstück der Initiative gewaltlos.de.
Gewaltlos.de ist die einzige rein onlinebasierte Plattform für weibliche Opfer von Gewalt. Sie bietet einerseits eine professionelle Beratung per Chat an, andererseits aber auch die Möglichkeit für Betroffene, sich untereinander auszutauschen.

Beratung muss vielfältiger werden

Der Sozialdienst katholischer Frauen hat das Projekt vor elf Jahren gestartet. Unter dem Motto „Beratung online mit gewaltlos.de – Beratungsstellen auf dem Weg in die digitale Gesellschaft“  hatte die Initiative unter der Schirmherrschaft der Bundestagsabgeordneten parteiübergreifend ins Jakob-Kaiser-Haus im Deutschen Bundestag  geladen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten dabei unter anderem über Finanzierungsmöglichkeiten für Onlineberatungsangebote sowie Weiterbildungsmöglichkeiten in der Beratung.

Schirmherrin Christina Schwarzer beschäftigt sich als Mitglied des Familienausschusses und des Ausschusses Digitale Agenda täglich damit, wie Hilfsangebote aussehen müssen, damit sie bestimmte Zielgruppen erreichen.

„In der Zukunft werden wir verschiedene, alternative Angebote der Beratung brauchen“, sagt sie. Gewaltlos.de sei ein gutes Beispiel dafür. Denn viele Opfer seien nicht bereit, eine Beratungsstelle aufzusuchen. „Die Anonymität im Internet spielt hier für die betroffenen Mädchen und Frauen  eine große Rolle.“

Agentur NWMD hilft mit Gratis-Kampagne

Die Initiative gewaltlos.de hatte sich für eine Gratiskampagne der Strategie- und Kommunikationsagentur Network Media (http://nwmd.de/ )beworben und sie gewonnen.

NWMD unterstützt die Organisation in ihrem Onlineauftritt und bei der Öffentlichkeitsarbeit: Der Chat und die Website werden in den kommenden Wochen überarbeitet. Die Agentur wird den Relaunch in die sozialen Netzwerke tragen sowie mit Pressearbeit begleiten.

Kampagnenlogo Keine Zeit zu verschenken

Startschuss für 90 Minuten – Kampagne der IG BCE Nordost „Keine Zeit zu verschenken“ geht los!

Heute findet die Kick-Off-Veranstaltung zum Start der Kampagne „Keine Zeit zu verschenken“ für die IG BCE Nordost in Halle statt. Bewaffnet mit Materialien wie Jutebeuteln, Buttons, Postkarten oder Aufklebern, hat sich der NWMD-Bus im Morgengrauen auf den Weg gemacht, um gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen den Start der Kampagne mit einem Get-Together zu begehen.

Für die IG BCE Nordost stehen die Tarifverhandlungen zum Manteltarifvertrag Chemie (Ost) bevor. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Verkürzung der Arbeitszeit um 90 Minuten pro Woche. Unter dem Motto „Keine Zeit zu verschenken“ wollen die Kolleginnen und Kollegen dieser Forderung Nachdruck verleihen.

Wir unterstützen die IG BCE Nordost dabei zu kommunizieren, was die Arbeitszeitverkürzung von 90 Minuten für die Beschäftigten bedeutet: Mehr Zeit für die Familie, mehr Freizeit, flexiblere Arbeitszeitmodelle und vieles mehr.

Kampagnen-Website www.keinezeitzuverschenken.de

Doppeltes Jubiläum: 140 Jahre Vorwärts, 15 Jahre Sommerfest

Der traditionsreiche Vorwärts wird dieses Jahr  140 Jahre alt. Und auch das alljährliche Sommerfest bringt es mittlerweile auf ein kleines, „halbrundes“ Jubiläum: Vor 15 Jahren fand es zum ersten Mal statt. Und es sollte zu einer Institution werden.

Auch in diesem Jahr trafen sich zahlreiche Gäste aus Politik, Gesellschaft, Kultur, sowie Geschäftspartner und Freunde des Hauses in der Kulturbrauerei zum Feiern, Plaudern und Netzwerken. Wie immer gab es dazu reichlich gutes Essen und reichlich gute Getränke. Ein Zauberer brachte die Kinder zum Staunen, die Vorwärts-„Liederfreunde“ sangen, launige Artisten verteilten die Jubiläumsausgabe des „Vorwärts“, die Gäste konnten sich von Künstlern als Karikaturen oder Manga-Figuren auf Papier verewigen lassen. Selbst das Wetter spielte mit, nachdem es tagsüber zwischenzeitlich schlecht ausgesehen hatte.

Wir haben die Veranstaltung zum zehnten Mal in Folge organisiert. Und wir haben sie, einmal mehr, genossen. Unsere Gäste hoffentlich auch! Wir bedanken uns bei allen Gästen, Ausstellern und Sponsoren. Das nächste Vorwärts-Fest kommt bestimmt!

 

 

Berlin setzt Zeichen gegen rechts

Am kommenden Sonntag finden in Berlin die Wahlen zur Abgeordnetenhaus und den Bezirksversammlungen statt. Es wird aufregend: Die ganze Bundesrepublik blickt darauf, wie die AfD nach ihrem beunruhigenden Triumph in Mecklenburg-Vorpommern in der Hauptstadt abschneidet. Wahlumfragen sehen sie zwischen zehn und 15 Prozent. Vor kurzem hat zudem die rechtsextreme „Identitäre Bewegung“ für Empörung gesorgt, als sie das Brandenburger Tor besetzte.  

Die tröstliche Nachricht ist: Diese unheilvolle Entwicklung mobilisiert viele Menschen, vor der Wahl klar Position gegen Rassismus und Rechtspopulismus zu beziehen. Darunter sind auch Prominente: Ein Spot der Berliner SPD, in dem Schauspieler Clemens Schick, Joko Winterscheidt, Klaas Heufer-Umlauf oder Comedian Oliver Kalkofe Aussagen von AfD-Politikern aufs Korn nehmen, hat sich in den vergangenen Tagen im Netz verbreitet. Die Band Jennifer Rostock widmete potenziellen AfD-Wählern und den schrägen Ansichten der Partei gar einen eigenen Song. Die Freie Berliner Szene, eine Initiative Freier Kunst- , Tanz- und Theaterschaffender, hat einen „Offenen Brief gegen Rechts“ veröffentlicht.

Auch NWMD verfolgt die Wahl mit Spannung. Denn auch wir haben Kraft und Ideen in den Wahlkampf gesteckt – beispielsweise unter dem Hashtag #RettetBerlin die Kampagne der Jusos Berlin gemacht und Plakate für den Reinickendorfer SPD-Kandidaten Uwe Brockhausen entworfen.

Nun heißt es: Daumen drücken für den Endspurt. Und das Wichtigste: Wählen gehen!

Mund aufmachen gegen Rechts – Künstler entdecken ihr politisches Engagement wieder

Lange Zeit war es ruhig um prominente Kulturschaffende und deren politisches Engagement. Doch mit dem Erstarken rechtspopulistischer Parteien wie der AfD, melden sich immer mehr Musiker, Schauspieler, Sportler und Autoren zu Wort, die Stellung gegen rechtspopulistische Stimmungsmache beziehen.

Für viel Wirbel sorgte am Dienstag die Band Jennifer Rostock. Die Band um Frontfrau Jennifer Weist, deren Mitglieder in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern wohnen, veröffentlichte ein Video auf Facebook, das bis Freitagnachmittag schon 12 Millionen Mal angesehen wurde. In gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre und nur begleitet von einem Klavier singt die Musikerin, was sie von der AfD hält. „Aber nur die dümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber“, heißt es im Refrain mit Blick auf die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern und das dort voraussichtlich sehr gute Abschneiden der AfD.

Auch die Band Feine Sahne Fisch Filet positionierte sich im mecklenburgischen Anklam vor rund zwei Wochen lautstark gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulisten. Die Gruppe aus Mecklenburg-Vorpommern organisiert aktuell Veranstaltungen im ganzen Bundesland. „Noch nicht komplett im Arsch“ haben sie die Reihe an Lesungen, Konzerten und Partys genannt. Musiker wie der Rapper Marteria und auch Campino von den Toten Hosen haben sich kurzerhand angeschlossen.

Am Mittwoch veröffentlichten Künstler, Journalisten, Wissenschaftler und Politiker ein „Berliner Manifest“. Darin wenden sie sich gegen die Vereinnahmung Homo- und Transsexueller durch Rechtspopulisten. Die AfD Berlin hatte kürzlich im Wahlkampf ein Plakat verwendet, das sich gegen vermeintlich schwulenfeindliche Einwanderer richtete.

Proletarier aller Länder vernetzt euch!

Was bringen Soziale Netzwerke für Gewerkschaften und Betriebsräte?

Einladung zum Social Media Lunch:

 

Die Geschichte der Gewerkschaften zeigt: Beschäftigte können ihre Interessen dann am besten durchsetzen, wenn sie geschlossen handeln. Sich vernetzen, organisieren, absprechen – genau darum geht es auch in Sozialen Netzwerken.

Wie können Gewerkschaften sie nutzen, um ihre Mitglieder zu informieren und zu organisieren? Wie kann Social Media helfen, um neue Mitglieder zu gewinnen oder in Tarifauseinandersetzungen Öffentlichkeit herzustellen? Diesen Fragen wollen wir uns in unserem vierten Social Media Lunch widmen.

 

Datum: Mittwoch, 28.09.2016

Zeit: 12:30-13:30 Uhr

Ort:

Network Media GmbH

Gewerbehof Bülowbogen

Bülowstraße 66 | Hof D/Eingang D1

10783 Berlin

Bitte melden Sie sich HIER für die Veranstaltung.

Atally – Smartphone-App für die interne Kommunikation

Für Organisationen ist es wichtig, schnell zu kommunizieren, wenn’s darauf ankommt: Mit Atally können sie ihre Mitglieder direkt, mobil und in Minuten erreichen. Im Rahmen von Kampagnen
oder im Krisenfall wird so gewährleistet, dass Sprachregelungen und Informationen sofort dort ankommen, wo sie ankommen sollen. Und nur dort. Denn gute Kommunikation bedeutet, dass alle mit einer Stimme sprechen.

Atally ist nur der Name des Dienstes. Die App wird ganz nach den Wünschen des Kunden angepasst. Das gilt für Namen, Farbgebung und Logo. Auf Wunsch wird die App nur den Personen zugänglich gemacht, für die sie auch gedacht ist.

Dank der Push-Funktion von Atally erscheinen Meldungen direkt auf dem Smartphone-Display, heben sich ab und werden wahrgenommen.

Die App läuft auf Smartphones mit Android oder iOS Betriebssystemen. Inhalte können ganz einfach über den Browser eingepflegt werden. Besondere Kenntnisse sind dafür nicht erforderlich. Wenn es einmal Fragen zur Anwendung gibt, kann ein Mitarbeiter von NWMD direkt per E-Mail oder telefonisch kontaktiert werden. Selbstverständlich ohne Warteschleife und automatische Ansagen.

Hier können Sie sich eine PDF mit weiteren Informationen herunterladen

Der Vorwärts feiert Geburtstag 140 Jahre – und kein bisschen alt

In diesem Sommer ist es 140 Jahre  her, dass der Vorwärts gegründet wurde. NWMD organisiert mit dem Vorwärts-Fest Anfang September, die Party für das Geburtstagskind und gratuliert jetzt schon mal ganz herzlich.Die Zeitung der deutschen Sozialdemokratie hat eine bewegte Geschichte hinter sich.

Sie war verboten, erschien im Exil, wurde nach dem Ende der deutschen NS-Diktatur neu gegründet. Heute lesen eine halbe Million Genossinnen und Genossen ihren gedruckten Vorwärts. Neben der Printausgabe gibt es unter vorwaerts.de längst auch eine digitale Variante des traditionsreichen Mediums.

Der „vorwärts“-Verlag ist ein alter Haudegen in der deutschen Medienlandschaft, ein putzmunterer allerdings. Neben der SPD-Mitgliederzeitung „vorwärts“ gehören auch das Debattenmagazin „Berliner Republik“, die kommunalpolitische Zeitschrift „DEMO – Demokratische Gemeinde“ und die Online-Plattform „blick nach rechts“ dazu, die auf www.bnr.de rechtsextreme Vorkommnisse dokumentiert.

Mit der Tochterfirma Network Media, kurz NWMD, hat der „vorwärts“-Verlag eine eigene Agentur für politische Kommunikation. Sie arbeitet auch für Verbände, Unternehmen und Organisationen über das sozialdemokratische Umfeld hinaus.

3 Fragen an Oliver Heinrich von der IG BCE

Oliver Heinrich ist Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie Nordost. Die IG BCE Nordost vertritt die Interessen der ihrer Mitglieder gegenüber der Landesregierungen Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der sächsischen Staatsregierung und bringt ihre Positionen in die Medien sowie in zahlreichen Gremien, politischen Foren und Veranstaltungen. Außerdem ist die IG BCE die drittgrößte Gewerkschaft im DGB. NWMD betreut die Kampagne der IG BCE um die Forderung für eine Arbeitszeitverkürzung von 90 Minuten in der Woche. Was liegt da also näher, als unsere 3 Fragen in diesem Monat Oliver Heinrich zu stellen.
Was hat sie die letzte Woche aufgeregt?
Auch wenn es langweilig klingt: Aufgeregt hat mich in den letzten Wochen mal nichts. Aber tief beschäftigt hat mich so manche oberschlaue Taktiererei rund um den Brexit.  Wir brauchen eine ehrliche Debatte wie es mit der Europäischen Union weiter gehen soll und eine noch stärkere Zusammenarbeit europäischer Gewerkschaften. Wir müssen alles dafür tun, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht die Leidtragenden der Brexit-Pläne werden.

Worüber haben Sie sich in den letzten Woche besonders gefreut?
Über die rege Teilnahme an dem DGB Malwettbewerb: „Mehr Zeit für mich“, der noch bis September läuft. Kinder verraten in ihren malerischen Kunstwerken, was sie gemeinsam mit ihren Eltern machen würden, wenn diese mehr Zeit für sie hätten. Denn viele Eltern arbeiten lange oder sind auch oft zu Hause für den Arbeitgeber erreichbar. Aus diesem Grund fordern Gewerkschaften Arbeitszeitverkürzung und bessere Regeln, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht ständig erreichbar sind.

Auf welchen Link sollte man unbedingt klicken?
Auf www.igbce.de  „Tarifrunde Chemie 2016“.  Damit – nicht nur unsere Mitglieder sehen in welchem, oft mühsamen und hitzigen  Verhandlungsmarathon-Sitzungen sich die Gewerkschaft für ihre Mitglieder einsetzt, um erfolgreich die Weichen für faire Tarifverträge zu stellen.